Auf dem Weg zur Gründung einer Neuen Pfarrei

Pastoraler Raum Selters

Eisenbach - Haintchen - Hasselbach - Niederselters

Aufgrund der zahlenmäßigen Entwicklung von Kirchenmitgliedern wie auch Hauptamtlichen stehen die Bistümer in Deutschland vor nachhaltigen Veränderungen.

Auch das Bistum Limburg sieht sich in der Verantwortung, rechtzeitig auf die geänderten Rahmenbedingungen zu reagieren. Derzeit visitiert Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst einen Bezirk nach dem anderen, um jeweils vor Ort die nötigen Veränderungen zu initiieren.

Im Jahr 2012 steht die Visitation in unserem Bezirk Limburg und damit auch in unserem Pastoralen Raum an. In der Folge davon werden in den darauffolgenden Jahren die bisherigen Pastoralen Räume teilweise zusammengehen und gemeinsam eine „Pfarrei neuen Typs“ bilden.

Auf dieser Seite finden Sie zeitnah entsprechende Informationen
(aktuelle Ergänzungen jeweils am
Seitenende).

Info-Flyer des Pastoralteams:          (März 2011)
„Was bisher schon gesagt werden kann“
Basics_I 

 

Bericht Pastoralausschuß:               (März 2011)

Klausurtag der Gremien im Pastoralen Raum Selters

 

Im kommenden Jahr wird Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst alle Pastoralen Räume unseres Bezirks Limburg visitieren. Das ist zugleich der Startschuß für einen Prozeß an Veränderungen und Neuregelung, der durch die Entwicklung von Priester- und Gläubigenzahl nötig wird.

Die Gremien des Pastoralen Raum Selters möchten rechtzeitig dafür gewappnet sein. Deshalb trafen sich am Samstag, 11.2. die Mitglieder des Pastoralausschuß und aus allen vier Pfarrgemeinderäten zu einem ersten Klausurtag.

Moderiert von Pastoralreferent Honemann, standen im ersten Teil Zahlen und Infos zur derzeitigen Entwicklung und zu Überlegungen des Bistums im Mittelpunkt. Ausgangspunkt dafür sind die Zahlen von Gläubigen, Priestern und Hauptamtlichen, die für 2020 zu erwarten sind: Bei dann beispielsweise nur noch 50 Bistumspriestern müssen etwa die jetzigen Pastoralen Räume neu zusammengestellt werden. Anvisiert ist die Bildung einer größeren „Pfarrei neuen Typs“ anstelle der jetzigen Pfarreienverbünde. Neben solchen Strukturänderungen werden sich zwangsläufig auch andere Formen von Seelsorge ergeben – etwa in der Zusammenarbeit mehrerer Pfarreien für bestimmte Projekte, die bislang noch jede selbst bewerkstelligt. Auch wird in absehbarer Zeit nicht mehr in jeder jetzigen Pfarrei ein Hauptamtlicher vor Ort zur Verfügung stehen.

Davon ausgehend, beschäftigten sich die Teilnehmenden im zweiten Schritt sehr engagiert mit Überlegungen, wie auch in Zukunft das kirchliche Leben vor Ort gestaltet werden kann. Zwar fiel es nicht leicht, die Fülle der gemeindlichen Aktivitäten nach Schwerpunkten zu gewichten, die auch in Zukunft unverzichtbar sind. Doch ergaben sich im Vergleich der vier Pfarreien etliche Ideen und Visionen, wie die wichtigsten davon noch auf neue Weise von Haupt- und Ehrenamtlichen realisiert werden können – oder eben in gegenseitiger Absprache nicht mehr an jedem Kirchort, sondern gemäß der Schwerpunktsetzung der einzelnen Pfarreien. Die Zusammenführung zu einer „Pfarrei der Zukunft“ wurde nicht ausschließlich als Verlust von bisherigen Traditionen gesehen, die zudem vor Ort weitergepflegt werden können (bsp. Prozessionen, Andachten etc.) Die in den vielen Einzelpfarreien zusammenkommenden Sitzungstermine etwa ließen sich auf diese Weise reduzieren, so daß Priester wie Gremienmitglieder mehr Luft für andere Aufgaben hätten. Mit neuen Verantwortungsbereichen für Ehrenamtliche müsse dabei auch mehr Kompetenz einhergehen. Entscheidend werde sein, auch nach der Zusammenführung der jetzigen Gemeinden ein kirchliches Leben auch vor Ort zu ermöglichen – wozu Patronats- und andere Feste genauso gehörten wie klare Ansprechpartner und Ortsausschüsse (anstelle der jetzigen Pfarrgemeinderäte).

Der Austausch untereinander und die gemeinsam entwickelten Denkansätze fanden allseits gute Zustimmung. Der Pastoralausschuß und das Pastoralteam werden in ihren weiteren Vorbereitungen zur Visitation sicherlich davon profitieren können, bevor demnächst auch alle übrigen Gemeindemitglieder angesprochen werden.

 

Einladung an die Gemeinden:           (März 2011)

Information über zukünftige Entwicklung der Pfarreien

 

Am Wochenende 19./20.03. wird am Ende jedes Gottesdienstes ein Infoblatt zur künftigen Entwicklung der Pfarreien bereitliegen, auf dem das Pastoralteam zusammengestellt hat, „was bisher schon gesagt werden kann“.

An den folgenden Terminen sind dann alle Gemeindemitglieder im Anschluß an den jeweiligen Gottesdienst zu einer „Frage - Austauschrunde“ ins örtliche Pfarrheim/Pfarrzentrum eingeladen:

 

Eisenbach          Samstag, 03.04.2011   Niederbrechen            Samstag, 09.04.

Niederselters      Samstag, 09.04.          Oberbrechen               Mittwoch, 15.06.

Hasselbach        Sonntag, 10.04.           Werschau                    Donnerstag, 14.04.

Haintchen           Samstag, 16.04.          Kirberg                        Sonntag, 27.03.

Bericht Pastoralausschuß:               (Juni 2011)

Pastoralausschuß konzipiert Leitgedanken für die „Pfarrei der Zukunft“

 

Angesichts der anstehenden Bildung einer „Pfarrei der Zukunft“ hat sich der Pastoralausschuß (als das gewählte Gremium aller vier Pfarreien des Pastoralen Raumes) auch auf seiner jüngsten erneut mit der zukünftigen Gestalt von pfarrlicher Seelsorge auseinandergesetzt. Zur Vorbereitung auf die Visitation des Bischofs im kommenden Jahr erarbeiteten die Mitglieder konkrete Vorschläge und Grundgedanken einer Pastoral in größeren Pfarreigrenzen. Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst als auch Weihbischof Thomas Löhr als Verantwortliche des Fusionsprozesses haben mehrfach festgestellt, dass die Bildung einer neuen Pfarrei aus mehreren Pastoralen Räumen nicht zu Zentralisierung und Reduzierung führen solle. Umso entscheidender werden die Überlegungen sein, wie auch unter den zukünftigen Rahmenbedingungen kirchliches Leben und Seelsorge vor Ort sinnvoll möglich sein können.

Info-Flyer des Pastoralteams:          (September 2011)
„Was jetzt schon mehr gesagt werden kann“
Basics_II

St. Petrus, EisenbachSt. Nikolaus, HaintchenSt. Margaretha, HasselbachSt. Christophorus, Niederselters

Einladung an die Gemeinden:           (September 2011)

Informationen über die zukünftige Entwicklung des Pastoralen Raumes

 

Am Wochenende 17./18.09. liegt dem Pfarrbrief ein weiteres Infoblatt zur künftigen Entwicklung der Pfarreien bei, auf dem das Pastoralteam zusammengestellt hat, „was bisher schon mehr gesagt werden kann“.

 

An den nachstehenden Terminen sind alle Gemeindemitglieder im Anschluß an den jeweiligen Gottesdienst zu einer „Frage- und Austauschrunde“ ins örtliche Pfarrheim/Pfarrzentrum eingeladen:

                      Hasselbach:            24.09.            Niederselters:         8.10.

                      Eisenbach:               01.10.            Haintchen:    9.10.

 

 

Bericht Frage- und Austauschrunden II    (Oktober 2011)

 

Für die Pastoralen Räume im Bezirk Limburg beginnt mit der Visitation von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im nächsten Jahr bekanntlich der Prozeß, Gemeinden zusammenzulegen und neu zu errichten.

Wie schon im Frühjahr war das der Anlaß für das Pastoralteam, die Gläubigen aus allen vier Gemeinden jeweils zu einer Frage- und Austauschrunde einzuladen. Im Anschluß an die Gottesdienste nutzten zahlreiche Interessierte die Möglichkeit, mit Pfarrer Novotny und Pastoralreferent Honemann ins Gespräch zu kommen. Beide stellten ihre Vorhaben von pastoralen Projekten im nächsten Jahr vor; dazu zählen eine Slowakeifahrt für Jugendliche genauso wie ein Glaubenskurs für Erwachsene, Familienausflug und Vespergebete.

Die weiteren Schritte auf dem Weg zur Gründung einer neuen Pfarrei wurden teilweise kritisch, aber von allen Beteiligten sachlich diskutiert. Die Treffen endeten einhellig in der Übereinstimmung, das Gemeindeleben vor Ort gerade in den kommenden Veränderungen in den Blick zu nehmen – und die Frage- und Austauschrunden auch zukünftig vorzusehen.

Präsentation des Bischöflichen Ordinariates  (Dezember 2011)

 

Als Arbeitsgrundlage für die Gremien hat das Bischöfliche Ordinariat die nachfolgende Präsentation zusammengestellt.